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Statistik 2020

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Ende der Odyssee

Nach dem Einsatz der modernen Gerätemedizin steht sie nun endlich: die Diagnose  Bandscheibenprotrusion an mehreren Wirbeln. Hört sich im ersten Moment schlimm an, doch es ist Gott sei Dank kein chirurgischer Eingriff nötig, da bislang nur Vorwölbungen im Lendenbereich. Hier muss nun gegengesteuert werden mit Physiotherapie, Bandagen um die Lenden und allgemeinem Muskelaufbau, denn nach der Vermessung und Analyse der Muskelstränge kann man schlicht sagen: Der Rumpf ist Schrott, im Gegensatz zur Beinmuskulatur und den Gefäßen. Auch die Wirbelsäule wurde vermessen und mir alle Details von  Doc Garn  erklärt zu Fehlstellungen und möglichen Veränderungen. Im Zusammenhang mit der Ganganalyse soll eine kleine Schuheinlage die Belastung an der Wirbelsäule verringern. Damit hat eine rund 3-monatige Ärzte-Odyssee ein Ende gefunden. Seit dem Sommer plagen mich Schmerzen im unteren Rücken. Schon morgens beim Aufstehen, beim Bücken und auch beim Laufen, mal mehr mal weniger. Zuletzt war es so arg

Spendenradeln

Als Tereza uns vor ein paar Wochen die Info vom "Spendenlauf 2020" für das  Familienhaus Bonn   vorstellte, habe ich spontan zugesagt, unter der Bedingung "ich radel die km". Dabei bin ich von einem Spendenbetrag im Team zwischen 30-50€ ausgegangen, doch am Ende sind stolze 122€ zusammengekommen👏👏. Auch wenn mir direkt gesagt wurde "40km reichen", war für mich klar: Sollten die äußerlichen Bedingungen stimmen, packe ich die 122km voll. Und am 5.12. passte alles zusammen. Sonnenschein pur von 10-17 Uhr, bei Temps zwischen 3-6 Grad. So bin ich um 9:30 in Flingern los zum ersten vereinbarten Treffpunkt bei Sabine in Ratingen. Kurzer Fotostopp im Garten und eine kleine Verpflegung mit Marmorkuchen gabs obendrein. Vielen Dank!👍! Der zweite Foto- und Verpflegungsstopp war an unserem Firmengebäude "Am Seestern" mit Anfeuerungsrufen "Peter, loot jonn" und "Cool - go Peter go" . Jetzt folgte der lange Part bis Grevenbroich zur Fami

Gravel Glück

"Ach ist das herrlich", habe ich Bernie noch im Ohr bei goldenem Oktoberwetter. Spontan trafen wir uns zu dritt auf "gemütliche Alt-Herrenrunde" ins Gelände. Für Bernie die erste Fahrt seit unserem Ausflug mit E-Bike, deshalb war Schongang angesagt. Um 12 Uhr gings ab Lindenplatz Hilden los und sofort in die Ohligser Heide. Auf einem schönen Trail neben der A3 mitten durch die Fliegenpilze. Im Waldstück an der Verlach folgte Trail Nr. 2 - ein Strava Segment - hier lässt sich gut Fahrtechnik üben, immer im Slalom zwischen Bäumen und Wurzeln. Im Garather Wald bogen wir ein in Trail Nr. 3, noch enger und mit viel Laub übersät. Beim Umfahren eines querliegenden Baumstamm kams zum unfreiwilligen Absteiger beim Kleinen. Gleichgewicht verloren und nicht schnell genug aus den SPD-Klickies. Ich entschied mich für die Crossvariante - Rad aufschultern und drüberspringen - und konnte ihn gerade noch auffangen. Der Trail führte weiter entlang des Garather Walds mit Querung des B

Zu Besuch bei CANYON

Ein langes Wochenende an der Mosel in Winningen, keine 10km von Koblenz entfernt, da war natürlich ein ganz spezieller Termin gesetzt: Ein Besuch im HomeStore von  CANYON . In einem Gewerbegebiet neben der Mosel liegen die beiden Hallen. Zunächst geht es zur Anmeldung für den Showroom, aktuell sind die Besucherzahlen wegen Covid-19 begrenzt, doch es geht zügig und wir bekommen beide einen "Bike-Pass" zur Vermessung von Körpergröße, Schritt- und Armlänge. Po-Vermessung In Schaukästen präsentiert werden das Weltmeisterrad 2018 von Alejandro Valverde und dem mehrfachen Ironman Sieger Jan Frodeno von 2019. In der Halle selber geht es recht aufgeräumt zu. Mehr als 30-40 Räder sind es nicht, aber dies genügt ja um die komplette Modellpalette zu zeigen und gefahren werden sollen sie ja draußen. Hinzu kommen Bekleidung, Helme, diverse Kleinteile, Taschen fürs Bike-Packing und ein Cafe. Ich schlage zu und kaufe zwei Flaschenhalter und einen kleinen Mud-Guard fürs Vorderrad. Dann entde

Ausfahrt mit Bumms!

....oder die Grenzen des Akkus ausloten. Die Tage des  Cube E-Bikes  im Hause waren gezählt, da Regina einen Tiefeinsteiger favorisiert. Da tat sich ein anderer Kandidat auf: Bernie! Seit jeher schwärmt er von einer Motorunterstützung am Berg. Also kam es am letzten Samstag spontan zur Begegnung Gravel vs. E-Bike. Es sollte nicht gespart werden an fiesen Rampen mit bis zu 20% Steigung😲. Dabei war von vornherein klar - einer muss keuchen und schwitzen, einer fliegt locker bergan....zumindest am Anfang😉. Von Flingern ging es über den ersten Hügel am Rolander Weg, an dem Bernie locker von dannen zog. Über den Dernbuschweg lag er zwar auch vorne, zügelte sich aber und nutzte nur Stufe 2. Als nächsten Test hatte ich mir den  Nußbaumweg  mit bis zu 20% ausgesucht. Ich war froh überhaupt im Wiegetritt oben anzukommen, während Bernie schon seine Runden drehte. Auf den paar Metern hatte er mir mal eben 21 Sek. abgenommen. In der Art ging es weiter: Ilbeckweg, Schneppersdelle, Angerweg und das

Der echte Norden!

Dieser  Slogan begegnet einem überall in Schleswig-Holstein - dem nördlichsten Bundesland. Nach den Tagen im Süden am  Ammersee , sollte es für uns diesmal bis an die dänische Grenze gehen. Genauer gesagt: Nach  Glücksburg  an der Flensburger Förde. Und Glück hatten wir: Mit dem Wetter - zwei Wochen Sonne pur! - mit der  Unterkunft  und überhaupt mit einer wunderschönen Natur. Namensgeber ist natürlich  Schloss Glücksburg , welches romantisch von Wasser umgeben ist. Der Ort ist ebenfalls sehr hübsch und liegt an einem Waldgebiet und ganz nah am Meer. Dabei konnten wir uns jeden Tag den Strand aussuchen. Meist ging es tagsüber zur  Halbinsel Holnis  an die Außenförde, wo der Wind beständig von der Ostsee wehte und die Kiter/Surfer ihren Spaß hatten. Zum Abend bevorzugten wir die Innenförde bei  Sandwig  mit tollen Sonnenuntergängen. Das Wasser war hier ruhig wie auf einem See, herrlich klar und super zum Schwimmen (was ich auch zur Genüge tat). Der Chillfaktor war in diesem Urlau

High Noon an der Nordhelle

Die Nordhelle Ein Mal im Jahr geht es mit dem Rennrad auf die  Nordhelle  im Ebbegebirge. Meistens im Mai bei der  RTF vom Schwelmer RSC , die wie alle anderen dieses Jahr ausgefallen ist. Also kurzerhand meinen freien Freitag genutzt zu einer Marathondistanz von Düsseldorf. Start war am frühen Morgen, denn es sollte heiß werden, sehr heiß🌞🌞. Geplant war vor 12 Uhr auf der Nordhelle zu stehen. Im Nachhinein wäre 10 Uhr wohl besser gewesen🥵😉. Um 7:30 gings los. Rad der Wahl, mein superleichtes "Scotty". Die Hinfahrt versuchte ich möglichst ruhig zu fahren und die Sonne zu meiden. Anfangs war es sogar sehr angenehm von den Temperaturen. Ab Hilgen nutzte ich die schön unter schattigen Bäumen liegende  Balkantrasse  bis Bergisch-Born, dort auf die  Radroute Wasserquintett  vorbei an Hückeswagen und Wipperfürth bis Ohl. Hier musste ich die Trasse in Richtung Kierspe verlassen und es wurde bergig und heiß. In Rönsahl, nach 75km, war die erste Verpflegungspause: 1 Liter Co