Direkt zum Hauptbereich

Weggeklatscht

Am heutigen Sonntag stand die Spitzenbegegnung in der Bezirksliga auf der Tagesordnung. Gastgeber Hilden II gegen die erste Mannschaft aus Erkrath. Nominell waren gerade die beiden Spitzenbretter von Erkrath sehr stark besetzt, während es an den hinteren Brettern DWZ-Vorteile für uns gab.
Wie verbissen dieses Match ausgefochten wurde, zeigte sich daran, dass nach 3 Std. noch keine Partie entschieden war. Tendenziell hatten wir aber an mehreren Brettern bequeme Stellungen. Meine eigene Partie als Weißer entwickelte sich zunächst recht unorthodox, mit frühem Damentausch und etwas schlechterer Entwicklung. Schwarz versuchte über die halboffene H-Linie einen Angriff auf meine Königsstellung, allerdings auf Kosten seiner eigenen Entwicklung. Der schwarze König blieb mittemang auf F8 kleben.

Mein Vorteil manifestierte sich irgendwann in einem Mehrbauern und 30 Minuten Zeitvorteil, die ich aber in der komplexen Stellung wieder verbraten habe. Ab dem 30.Zug waren wir beide in hochgradiger Zeitnot und die Partie ließ sich nur mühselig rekonstruieren. Mit dem Schlusszug 46.Sf5! gab Schwarz auf.

In der nachträglichen Analyse wurde mir dann mehrfach gezeigt, wo ich ungenau bzw. wo Schwarz Vorteil hätte erlangen können (1 Tempo fehlte!). Man merkte meinem Gegner doch den Frust an seinen 100% Score eingestellt zu haben.

Eigener Sieg, ein klarer Mannschaftserfolg mit 6:2 und Platz 1 übernommen. Was will man mehr.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Traumpfade - Eifel & Rhein

Direkt nach dem Malle-Radurlaub gabs ein Kontrastprogramm: 4 Tage Wandern über die  Traumpfade ; allesamt Rundwege in Rheinland-Pfalz. Ein Kontrast waren auch die Temperaturen. Von Schnee, Hagel, Regen bis Sonnenschein war alles drin. Die ersten beiden Tage waren wir in der Nähe von Mayen in der  Pension Willebuhr sehr schön untergebracht. Für das Wochenende gesellten sich Andreas & Heike dazu, bei Wanderungen rund um die  Abtei Sayn mit Übernachtung im zugehörigen Gästehaus. Monrealer Ritterschlag: 13,7km, 500 Höhenmeter, Kategorie: schwer. Die Kategorien sind natürlich immer Geschmackssache, doch diese Wanderung führt häufiger steil bergan und bergab. Vor allem die mit Knüppeleichen bewachsenen und felsigen Steilhänge sind nicht ohne. Da uns an diesem Tag die Sonne begleitet macht es richtig Spaß entlang der Felder und Wiesen zu laufen. Highlight sind zum Schluss die beiden Burgruinen Philipps- und Löwenburg, die beide voll begehbar sind - auch der Turm. De...

Am Nordkanal: Von Düsseldorf nach Venlo

Am Nordkanal Ganz spontan haben wir Freitag entschieden, das gute Herbstwetter für einen Wochenendtrip mit dem Rad zu nutzen. Die Wahl fiel auf die Fietsallee am Nordkanal, dazu ein kurzer historischer Rückblick: Anfang des 19. Jahrhunderts lag Napoleon im Clinch mit den Oraniern, die alle Hafenstädte an Rhein und Maas unter Kontrolle hatten. Um den Zöllen zu entgehen, plante er eine Wasserverbindung vom Rhein bis nach Antwerpen, welches zum französischen Territorium gehörte. Also begann man 1806 mit dem Bau des Nordkanals, welcher aber nie fertiggestellt wurde, weil die politischen Verhältnisse sich schnell änderten und man keine Notwendigkeit mehr für einen Kanal hatte. Heute ist dieser an vielen Stellen zugeschüttet, aber z.B. im Neusser Stadtgebiet noch komplett erhalten.   Süchtelner Höhen So sind wir denn ab Neuss-Grimlinghausen auf diesen eingeschwenkt und man fährt wirklich an einem grünen Band durch die Stadt Neuss. Ab Kaarst wird es ungemütlich - hier geht ...

Oberjoch: Langlauf klassisch

Nach acht Jahren Pause stand für uns wieder ein Skiurlaub an. Zusammen mit Reginas Bruder und Family ging es ins  Allgäuhaus nach Wertach. Mit Vollpension und viel In- und Outdooraktivitäten bietet es viel Programm für eine abwechslungsreiche Woche. Es wird hauptsächlich von Familien gebucht - wäre das Richtige für den Kleinen mit Anhang. Die Kids wurden am ersten Tag direkt für einen Alpin Ski-Kurs angemeldet und waren versorgt, während Regina und ich Langlauf wählten. Zum zweiten Mal standen wir so auf den dünnen Brettln nach Kärnten 2010. Am Anfang mühte ich mich um koordinierte Vorwärtsbewegung, zumindest die Doppelstocktechnik funktionierte schnell. An der ersten leichten Abfahrt blieb Regina stehen. Sie hatte Probleme, vor allem beim Bremsen. Die Loipen waren morgens noch vereist und glatt. Ich überholte eine Frau die sich gerade aus ihren Brettln rausklickte. "Hallo, ist etwas passiert?" fragte ich. "In der letzten Runde bin ich an dieser Stelle gestürzt, des...