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Osterritt mit den Berghasen🐰🐰

"Im Oberbergischen war ich schon lange nicht mehr", kam von Fabian während der Tour. Tags zuvor hatte ich mich mit Martin für eine Hügelrunde verabredet und Fabi ist spontan aufgesprungen - natürlich sattelte er mit An-/Abfahrt noch reichlich km drauf (am Ende ein Marathon😄).

Bei Martin ging es los und Ăźber den Tag wurde es richtig sommerlich. Ziel war die Staumauer der DhĂźnntalsperre, diese kannte ich nur von einer Wanderung mit dem DAV im letzten Herbst. Da Trinkwassertalsperre, ist diese auf Asphalt nur an einer Stelle zu erreichen. Der Rest der Route war mir bekannt, bis auf das StĂźck neben der Schnellstraße Richtung Sonnborn. Martin und Fabi hatten die Strecke zusätzlich auf dem Garmin.

DhĂźnntalsperre
Über Erkrath-Gruiten-Trasse kamen wir raus ins Grüne. In der Abfahrt nach Glüder holte ich etwas Zeit raus, wohlwissend das die beiden am Berg mehr Punch haben. Es dauerte auch nicht lange und sie zogen vorbei, um oben auf mich zu warten. Das Bild sollte sich wiederholen, war aber von vornherein klar. Der nächste Anstieg war ab Markusmühle bis Dabringhausen - diesen fahre ich immer gerne, doch hier merkte ich bereits es läuft nicht so. Danach ging es runter zur Coenenmühle und den Ketzberg hoch. Die neue Asphaltdecke ist fast fertig und immer noch für motorisierte Fahrzeuge gesperrt; toll für Radler. Oben gabs den Abstecher zur Staumauer mit Foto- und Riegelstopp. Ein herrlicher Anblick bei dem Sonnenschein. Auf selbem Weg retour und weiter zur Ketzbergerhöhe in Richtung Dreibäumen.

"Sollen wir noch einen kleinen Abstecher mit ein paar Hm machen?", fragte ich in die Runde. Meine Idee war ein paar km L101 zu umgehen und ßber das schÜne DÜrfchen Dhßnn zu fahren. Das wurde später ein RunningGag von Martin: "Der Pit wollte doch noch extra Hm machen." Wir blieben auf direktem Weg. In Bergisch-Born fuhren wir auf die Balkantrasse bis Lennep. Ein Triathlet ßberholte uns...Martin direkt hinten rein. Kurz danach sprinteten die beiden Knaller vorbei - fßr mich zu schnell, ich blieb beim Tria-Mann bis zum Ende der Trasse.

Auf dem historischen Marktplatz in Lennep gabs die verdiente Kuchenpause - mit Sahne😋. Der
nächste Abschnitt war Lßttringhausen mit Abfahrt ins Morsbachtal, wo Fabi vorne die Lok machte. An der roten Ampel Hastener Str. sagte ich zu Fabi "kurz rechts und dann links in den Wald rein". Darauf ein MTBler vor uns: "Der ist aber steil". Ja, der Kleinenhammerweg! SchÜn gelegen quälte ich mich hoch nach Cronenberg, wo die Jungs warteten. Ich rollte direkt weiter in die Abfahrt nach Kohlfurth, wo wir den Radweg nach Sonnborn testeten. Mitunter etwas holprig, insgesamt aber gut zu fahren.

100km/1300Hm standen hier auf der Uhr und mir ging jetzt der Stecker, während die zwei Hasen sich einen Battle durch Vohwinkel lieferten, den Fabian gewann (mit Pokal😉). Ich brauchte ne Pause und war kurz davor abzukürzen. Nach ner Ladung Cola-Powerdrops von Fabi gings aber weiter über Aprath/Wülfrath. Zum Schluss kam sogar wieder die Lust auf die Wellen der Außenbürgerschaft, Metzkausen und Diepensiepen mit Abschluss in Martins Stammcafe Annegrete.

Garmin: Osterritt 132km

Fazit: Eine schĂśne Runde mit Sonnenschein pur. Der lange Tag auf dem Rad hat sich gelohnt, auch wenn die rund 130km/1600Hm in momentaner Form "too much" waren. Bis zur Transalp mĂźssen noch ein paar Hm im Training eingebaut werden.

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