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RTF Schwelm 2014: Fast wie im Allgäu

Wer im RTF-Archiv blättert wird schnell feststellen: Die Schwelmer Runde gehört zu unseren Favoriten! Fast jedes Jahr sind wir hier am Start. In 2014 sind ein paar Änderungen in der Streckenführung erfolgt. Die Nordhelle musste wegen einer Baustelle leider gestrichen werden, soll aber in 2015 wieder im Programm sein. Doch dies interessierte mich nur am Rande, da ich zusammen mit Bernie "nur" die 111er Runde mit 1380 HM fahren wollte, während Batman die 150er auserkoren hatte.

Remlingrade
Dementsprechend locker sind wir gegen 10 Uhr am Start los. Bis dahin hing dichter Nebel über dem Bergischen Land, doch die Sonne setzte sich durch. Die ersten km sind bekannt, zunächst hinunter nach Ennepetal und danach der lange Anstieg über die Heilenbecker Str. Hier fanden wir eine ideale 4-er Truppe vom RSC Witten, die es ruhig angingen ließen. "Heut ist Ruhetag", meinte einer zu mir. Bernie war ebenfalls zufrieden und so blieben wir bis zur 70er Teilung zusammen mit dem ein oder anderen Schnack.

Erste Neuerung war die Abfahrt durch den Wald nach Remlingrade und ins Tal der Wupper nach Dahlerau, wo sich K1 befand. Die nächsten Streckenteile sind quasi ein "Best of" aus verschiedenen RTFs. Zunächst über die Uelfe hoch bis Radevormwald, danach oberhalb der Bevertalsperre entlang und in tosender Abfahrt bis Hückeswagen, um direkt kehrt zu machen und hoch über die Staumauer zu fahren. Herrlich!!

Bevertalsperre 
Von Egen bis Anschlag fuhren wir entlang frisch gemähter Felder im Sonnenschein über die Wellen. "Fast wie im Allgäu!" An K2 gabs Brotzeit von herzhaft bis süß. Kurz danach stand die Trennung von unseren Begleitern an und ich spürte bei Bernie einen kurzen Moment der Unentschlossenheit. "Nix da, wir fahren die 111er!" Und wir sollten es nicht bereuen, oder doch?



Die nächsten 30km kann man mit "Rund um die Kerspetalsperre" bezeichnen. Hier waren einige, mir gänzlich unbekannte, kleine Nebenstraßen durch Wald, Felder und Dörfer dabei. Dieser neue Teil hat mir am besten gefallen. Von Rönsahl bis K3 folgte ein längerer Anstieg und so langsam gingen bei Bernie die Lichter aus. Doch die Nutella-Schnitten brachten wieder etwas Energie. In Elbringhausen, kurz vor Kierspe, war der Wendepunkt und am Anstieg zurück nach Anschlag musste ich das einzige Mal das kleine Kettenblatt auflegen. Irgendwann kam eine 4er Gruppe der Grenzfahrer von hinten, an die wir uns dranhingen......bis zum nächsten Anstieg nach Halver. Für Bernie hieß es nur noch die letzten 20km zu Ende bringen.

Dabei folgte doch noch ein weiteres Highlight: Die Fahrt über die Staumauer an der Ennepetalsperre mit K4. Hier stießen wir auch wieder auf die vier Grenzfahrer - mittlerweile fluchte einer von diesen über jede Welle - bei denen wir bis ins Ziel im Windschatten blieben.

Garmin Connect: RTF Schwelm 111er

Fazit: Eine tolle RTF, wie immer bei den Schwelmern. Die neuen Streckenteile auf Nebenstraßen sind gelungen. Nächstes Jahr freue ich mich auch wieder auf die Nordhelle. Zu meiner Überraschung bin ich sogar recht entspannt im Ziel angekommen, da ich pulsmäßig nie in den Grenzbereich gefahren bin. Vielleicht ist diese Saison ja doch noch nicht ganz verloren. Schnitt: 24,3 km/h, 1380 HM.

Es folgen noch einige Impressionen von der Runde:



 
 
 
 
 

 

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Hi Pit,
der Bericht und die Fotos sind echt spitze. Und die Überschrift sagt alles über die Tour der Schwelmer aus. Ist wirklich eine tolle Runde. Wünsche euch weiterhin viele solche Touren........

Gruß, Bussi
Pit hat gesagt…
Hallo Bussi, danke danke. Wär schön Dich diese Saison nochmal auf dem Rad anzutreffen. Unsere Form ist auch kein Zauberwerk, wie Du siehst. Einfach genießen!!

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