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Vancouver per Rad


Vancouver ist eine grüne Stadt am Wasser. Drei Tage waren wir dort und hatten Sonnenschein pur. In der Nähe des Stanley Parks reihten sich die Radverleiher an der Perlenschnur auf, also nichts wie hin und die Stadt mit dem Mietrad erkunden. Meistens waren Räder der kanadischen Marke NORCO im Angebot, welche mir schon im Straßenverkehr aufgefallen waren. Nix dolles, doch für einen Tag cruisen sollte es reichen.

Als erstes machten wir die klassische Runde durch den Stanley-Park gegen den Uhtzeigersinn mit Stopps an den Totems, am Leuchtturm und der Beach mit dem Siwash Rock. Kurz danach hatte ich nen Platten, konnte mit dem Schluppen aber noch bis zur Mietstation knechten und das Rad tauschen. Der neue XL-Rahmen war zwei Nummern zu groß, dementsprechend fühlte ich mich wie auf nem Hochsitz. So rollten wir durch Downtown Vancouver, immer auf den breiten, grün markierten Radspuren. Diese sind als separate Spuren gekennzeichnet, so dass sich dort gefahrlos in den Hochhausschluchten biken ließ. Daumen hoch für die Stadtplaner!

Für den Nachmittag hatten wir uns die Runde entlang des False Creek vorgenommen, einem kleinen Meeresarm der weit in die Innenstadt ragt. Früher Industriegelände, ist der gesamte Raum um den False Creek heute mit modernen Wohngebieten inkl. Yachthafen erschlossen. Zuletzt wurde in einem Teilbereich das olympische Dorf für die Winterspiele 2010 angelegt. Mehrfach legten wir (Foto)-Stopps ein und genossen die Sonne. Besonders nett ist die Halbinsel Granville Island, mit einem großen Kulturzentrum und einem schönen Markt mit vielen Leckereinen....mjam, mjam, da kamen wir aus dem Staunen - und probieren☺ - nicht heraus.

GPSies: Vancouver per Rad

Downtown
Blick auf Granville Island
Auf dem Rückweg über die Burrard Street Bridge machten wir noch einen weiteren Schlenker durch Downtown bis zum Canada Place und beobachteten das Treiben. Insgsamt kamen knapp 30km zusammen auf unserem Trip durch Vancouver.

Totems im Stanley-Park

Farmers Market
Kalorienbomben

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