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| Ermita de Bonany |
Den zweiten Tag starteten wir mit voller Kapelle - zu siebt! Mit dabei auch Harald auf seinem Cube E-Bike. Wie er mir später erzählte, war er in seiner Jugend C-Amateur - kannte so gut wie alle Rennen in der Umgebung. Klassiker wie
Köln-Schuld-Frechen genauso wie den Kurs auf der Sohnstr. "Um die Oberpostdirektion". Herrlich seinen Geschichten zu lauschen. Seit zwei Jahren fährt er nur noch E-Bike, allerdings schaltet er den Motor in der Ebene komplett aus (Achtung Bernie😉).
Im Vorfeld hatte ich mir die vier Klösterrunde ausgeguckt. Allesamt auf einem Hügel gelegen und mir bis dato unbekannt. Bislang hatte ich auf Malle nur die bekannteren Klosterberge Sant Salvador, Randa und Lluc angesteuert. Wir rollten zunächst flach bis Can Picafort dahin - als plötzlich der Kleine verschwunden war. Das Tempo um die 32km/h war ihm auch im Windschatten zu hoch, der Infekt immer noch nicht ganz ausgestanden. Er fuhr seine eigene Runde, während wir zu sechst bis Santa Margalida die ersten Wellen nahmen. Bis kurz vor Petra blieben wir so zusammen, danach fuhr auch Harald wie vereinbart seine eigene Runde.
Blieben wir also zu fünft. Fabi & ich mit den 3 Jungtalenten. Direkt neben Petra folgte der erste Anstieg zur
Ermita de Bonany. Fabi & Justus vorne weg, die beiden Bens und ich dahinter. So sollte es mit kleinen Verschiebungen den ganzen Urlaub bleiben - zumindest in den Anstiegen. Oben wurde kurz ein Gel + Riegel eingeworfen und schon rollten wir nach Sant Joan mit dem kleinen Santuari am Ortsausgang - 2 Serpentinen und man war oben. Also flugs weiter über kleine Nebenstraßen zu Kloster Nr. 3 kurz vor Montuiri - dem steilen Anstieg zum Puig de Sant Miquel.
Nun wurde es anstrengend Gegenwind. Fabi fuhr alles von vorne, alle anderen versteckten sich so gut es ging. Kurz vor Inca brauchten die Jungs eine Pause. In der Innenstadt um die Kirche fanden wir ein nettes Lokal. Etwas Herzhaftes + Cola/Kaffee als Stärkung, denn der längste Anstieg sollte noch folgen. Der
Puig de Santa Magdalena, ein bekannter Wallfahrtsort der Mallorquiner und gespickt mit schönen Serpentinen. Für einen Montag war es überraschend voll - viele Spanier hatten sich zum Grillen eingefunden. Am höchsten Punkt war ebenfalls Partytime. Es knallten die Sektkorken zur 50. Geburtstagsfeier im benachbarten Restaurant. Wir genossen noch etwas die Stimmung und den Ausblick bis Alcudia, dann stürzten wir uns in die Abfahrt.
Einer der beiden Bens war fix & foxi, deshalb nahm Fabi vorne Tempo raus. Gemütlich rollend über Sa Pobla und das Schilf zum Hotel. Eine zügige und für alle (außer Fabi) anstrengende Tour und ich war froh auf der Insel mal wieder was Neues gesehen zu haben.
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