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RTF Dumeklemmer 2013 - überpaced?

Kult oder Augenkrebs? TREK Y-Foil Wie 2011  und 2012  stand der Dumeklemmer an diesem Samstag auf unserem Terminkalender. Der bekannt, bewährte Streckenverlauf - flach bis zum Baldeneysee und ab Velbert schöne Höhenmeter durch die Elfringhauser Schweiz. Batman hatte heuer sehr gute Beine und auch bei mir lief es anfangs prima. Bis Baldeneysee lag der Schnitt bei 31,5km/h und auch durchs leicht ansteigende Hespertal sind wir mit rund 30km/h geballert. An den 12% der Stahlstr. spürte ich aber zum ersten Mal, dass in der Spitze der Druck fehlte. Gleiches setzte sich im Wodantal fort: Ich konnte nicht wie gewohnt meine dicken Gänge treten, musste stattdessen klein kurbeln und mich im Windschatten vom Batman verstecken. Meist ein ungutes Zeichen!  Vater + Sohn Die Rampen in der Elfringhauser Schweiz waren dann fast mein Ende. Ein BMC-Fahrer spurtete die Hügel im Intervall an uns vorbei und bis Lindenhof (wo der Lange auf mich wartete) quälte...

RTF Hagen: Durch das schöne Sauerland

Zum 2ten Mal nach der Hitzeschlacht 2012 stehe ich am Start der RTF beim SSV Hagen. Diesmal begleitet vom Langen (alias Batman) und einer Regenfront die früh morgens übers Land zog. Mit gemischten Gefühlen schauen wir nach draußen, während der Anfahrt mit der S-Bahn. Auf den ersten 30km bis K1 ist der Asphalt noch feucht, doch die hervorkommende Sonne leistet gute Arbeit. Nur die Abfahrten bleiben bis Plettenberg eine heikle Angelegenheit. Meine Streckenkenntnis erweist sich als Vorteil, denn beim 2ten langen Anstieg des Tages - von Dahle nach Neuenrade - höre ich Batman zum ersten Mal fluchen. Die Steigung will einfach nicht enden. Nach K2 und der Streckenteilung wird es merklich ruhiger. Von hinten fährt Dirk vom RC Buer/Westerholt  auf uns auf, bleibt zunächst inkognito in unserem Windschatten. Am Anstieg nach Plettenberg überholen wir einen "Klassiker-Fan". Von weitem schon durch seine Fahrweise erkennbar (Zitat Langen: "Ruck-Ruck-...

Unter Hoppern

Zum zweiten Mal habe ich mich unter die stadtbekannte Radlertruppe in ihren himmelblauen Trikots gemischt: HopperCycling ! Motto: Kneipe & Rennrad - sicherheitshalber immer in umgekehrter Reihenfolge;-) 3x die Woche trifft man sich (Sa/Di/Do) zur gemeinsamen Ausfahrt. Alle Details erfährt man auf der regelmäßig aktualisierten Homepage oder im riesigen Thread vom TOUR-Forum . Die gestrige Ausfahrt kurz und knackig zusammengefasst: Rückblick Donnerstag 15.08.2013 1 neuer Mitfahrer, 1 Mitfahrerin, insgesamt 22 Mitfahrer/in am Start. Linksrheinisch über Schiefbahn, Liedberg, Jüchen, Gustorf von hinten die Halde hoch und über die lange Seite runter. Allrath Umbrien mit Leadout Billa. 2:50 h, 86.2 km, 30.4 km/h. Die Abende werden kürzer, Starts an Wochentagen können wir noch circa 5 Wochen durchführen. Schon jetzt bitte ich um pünktliches Erscheinen am Start um 17:45 Uhr und empfehle die Mitnahme von Licht für den Fall einer Panne. Abschluß im Hopper. Am Samsta...

Hülser Breetlooks-RTF mit Speed

Am Veenweg Was alles möglich ist wenn es optimal läuft, konnte man heute sehen. Gegen 10:30 war ich mit Bernie am Start beim Hülser SV. Vom Start an hatten wir einen schnellen Kompagnon gefunden - Trondheim/Oslo-Mann im goldenen Trikot. Kurz danach sammelten wir einen weiteren schnellen Fahrer ein, dem ich kurz andeutete "fahr mit uns". Damit war die 4er Gruppe des heutigen Tages gefunden. Der Gegenwind war heute nicht so stark wie letzte Woche bei der Bezirks RTF und die Streckenführung ohne viele Ampelstopps ließ ein flüssiges Pedalieren zu. Trondheim-Mann setzte sich nach 10km in den Wind und wollte gar nicht mehr weichen, dies bei beständig hohem Tempo auf dem Tacho. "Entweder er ist super drauf oder er wird es noch bereuen", dachte ich mir. Erst kurz vor K1 drängte ich mich nach vorne, um ihn abzulösen. Immerhin ließ sich so ein paar Körner sparen. Jetzt wurde regelmäßig gewechselt - nur Bernie wurde verschont und durfte sich als Windbraut aalen. Bis ...

Bezirks RTF Düsseldorf

Der "Lange" hatte sich angekündigt, womit die Marschrichtung für diese RTF vorgegeben war: Volldampf was die Beine hergeben! Streckenführung identisch zum Vorjahr. Einen Schnitt von 31,8km/h galt es zu verbessern. Bernie wollte so lange es geht im Windschatten dabeibleiben. Zum Einstieg gab es wieder den Neusser Ampelterror, was einige Mitfahrer zu lauten Unmutsbekundungen veranlasste. Bis zur Vollrather Höhe sind wir in einer 4er Gruppe (u.a. ein Fahrer im Pantani-Gedächtnis-Outfit) durch den heftigen Gegenwind gekurbelt. Zeit für die Auffahrt zu K1 auf der Vollrather habe ich mit 6:10 Minuten gestoppt. Oben kurz gewartet auf Bernie, aber die anderen wollten weiter fahren. Kurz danach folgte der kurze Anstieg zur Neurather Höhe und die Streckenteilung 70/110er. Ab jetzt mussten sich der Lange und ich alleine gegen den Wind stemmen. Irgendwann rief mir der Lange zu "wir haben grad die Truppe vom  Bimbi  überholt. Kurzer Blick nach hinten: Tatsächl...

Tannheim Tag 5: Aufs Hahntennjoch

Abreisetag. Früh die Koffer gepackt und um 10 Uhr das Zimmer freigegeben. Meine Beine fühlten sich schlecht an, was die Motivation nicht gerade förderte. Bernie wollte sich erst gar nicht mehr aufs Rad setzen und stattdessen das Treiben auf dem Expo-Gelände für den Tannheimer Radmarathon beobachten. Aber der innere Schweinehund ließ mich doch losfahren. Zum Abschluss musste ein richtiger Pass her: Das Hahntennjoch !  12-15% zum Einstieg Bei der Anfahrt durchs Lechtal versuchte ich die Beine zu lockern, was mir eher schlecht gelang. Hinter Elmen folgte der Abzweig zur Passstraße - 15km juchu!! Zuerst ein Foto vom Hinweisschild am Einstieg und dann ging es direkt mit bis zu 15% in die ersten km des Anstiegs. Da weiß man sofort wo der Hammer hängt. Kleines Kettenblatt und Kette links! Auf dem Tacho wurde es schnell einstellig mit 9 km/h. Doch irgendwann hatte ich den Rhythmus gefunden und bei den flacheren P...

Tannheim Tag 4: Ausfahrt mit Profis

Am Start in Tannheim Okay, okay, ich gebs zu......es waren nur Ex-Profis! Nachdem wir die ersten Tage lieber alleine unterwegs gewesen sind, hatte ich mir nen Ruck gegeben und mich am Tannheimer Tourismusbüro aufgestellt - zusammen mit rund 60 anderen Rennradlern. Da man in dieser Größenordnung schlecht in einem Pulk fahren konnte, bildete man eine schnellere Gruppe - begleitet von Stefan Kirchmair und Gerrit Glomser - sowie eine von Marcel Wüst angeführte "Cappuchino-Truppe" (O-Ton Wüst).  Marcel verzällt Ziel der Ausfahrt war der 6km Anstieg nach Hinterhornbach. Im großen Pulk rollte es gut durchs Lechtal. Man hatte das Gefühl bei Tempo 34 locker bergab zu rollen, dabei ging es ganz leicht bergan. Und ich hatte mir im Vorfeld Sorgen gemacht wegen des vorab angepeilten 30er Schnitts. Hinter Stanzach ging es rechts über den Lech nach Vorderhornbach, wo der Anstieg begann. Einige legten direkt los wie die Feuerwehr, ich hielt mich lieber an das lockere Tempo der ...