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RTF Gevelsberg: Gib Gas, Alter!

Nach dem  Schwarzwald Super! brauchte ich erstmal Pause, deshalb keine Marathondistanz bei der  16-Talsperren-Rundfahrt . Stattdessen "normale" RTF mit 120km und beachtlichen 1600 HM. Da ab 15 Uhr das Sommerfest vom Schachklub mit Grillwurst, Koteletts und Pils vom Fass eröffnet und ich pünktlich vor Ort sein wollte, stand die Devise fest: Gib Gas, Alter!! Vom Start weg rollte es gut und nach ca. 15km hatte ich gute Verbündete - eine Abordnung vom  dreckigen Dutzend - mit denen ich bis K2 in Wipperfürth zusammenblieb. Die Jungs (+Mädel) sind dann auf die 150er-Schleife, während ich über Ohl den geliebten Anstieg in Rönsahl in Angriff nahm. An K3 am Bauernhof in Kierspe schnell etwas für den Energie- und Flüssigkeitshaushalt getan und weiter über die Wellen gen Anschlag. Die Strecke ist seit Jahren wohlbekannt. Auf dem Weg zur Ennepetalsperre ging mir etwas die Puste aus, doch auf der Abfahrt nach Gevelsberg wurde alles rausgeholt. Leider kamen zum Schluss gefühlt...

Schwarzwald Super: Schwierige Momente

Das Wochenende beginnt so gut: Bestes Wetter und als Aufwärmrunde fahren wir am Samstag zu dritt (Olli, Fabian, Pit) vom Münstertal in entspanntem Tempo den  Belchen hoch. Vorher gibt Olli mir noch ein schnelles Bike-Fitting: Sattel weiter nach vorne und 1cm höher. Etwas gewagt vor so einer Veranstaltung, aber ich lasse mich drauf ein. Komme sogar ganz gut damit zurecht. Am Folgetag spüre ich aber direkt am ersten Anstieg ein kleines Ziehen innen am Oberschenkel, also Sattel wieder runter. Der Körper muss sich erst ganz langsam an eine andere Position herantasten. Startschuss ist Sonntag um 5:30 Uhr. Es ist noch stockfinster. Der Anblick am ersten Anstieg in der Morgendämmerung mit dem ganzen Pulk von Radlern ist schon genial. Fabian zieht direkt vorne weg, wir sehen ihn noch im letzten Teil des zweiten Anstiegs, dem  Hochblauen , wo er sich bereits in der Abfahrt befindet. Kurz danach passiert es: Auf der gefährlichen Abfahrt hat er einen Sturz in einer engen Linkskurve, i...

Letzte Vorbereitungen

Der Countdown läuft! Samstag geht es zum  Schwarzwald-Super und so langsam steigt die Nervosität. Die letzten Trainingsfahrten wurden absolviert. Montag eine 80er Runde mit 900 HM auf Tempo und heute eine flache, lockere Runde mit zwei kurzen Tempoeinheiten. Dabei wurden gleichzeitig die Eurus-Felgen mit gut gelagerten "Conti 4000 S" bestückt - die "Conti 5000" sind für die Cosmic-Felgen reserviert😃. Test war erfolgreich. Ab jetzt werden die Beine hochgelegt. Der Veranstalter hat alle Teilnehmer gut mit Infos versorgt. Vor allem die Labestellen möchte ich nicht verpassen. Immerhin soll es auf den letzten Stationen auch Bier und/oder Wein geben....sehr gut!! Die Wetteraussichten verheißen viel Sonne und Geschwitze bei 30 Grad😰. Bedeutet genügend Mineralien mitnehmen, aber lieber so als kalt und verregnet. Wahrscheinlich wird dann mein "Mavic-Sommer-Dress" so viel Kühlung wie möglich geben. Leider (oder Gott sei Dank?) ist mir die Mavic-Hose mittle...

Traumpfade II - Burg Eltz

Da uns die  Traumpfade beim Wanderwochenende im Mai so gut gefallen haben, sind wir im August direkt nochmal hin. Standort diesmal der Ort Kollig in der Südeifel, ca. 15km von der Mosel entfernt. Damit das Radeln nicht zu kurz kommt, bin ich kurzerhand mit dem Wilier die 150km angereist. Der Wind pustete permanent aus Süd-West, doch am Rhein entlang hielt es sich in Grenzen. Früh morgens fast ohne Autoverkehr durch Köln zu fahren war auch ein Erlebnis. Ab Andernach begann dann der unangenehme Teil. Sturmböen frontal ins Gesicht, dazu die Wellen der Südeifel und teilweise mit Schlamm überspülte Radwege. Mit rund 30 Min. Verspätung kam ich in Kollig am Hotel an, wo mich der Rest der Gruppe mit Applaus begrüßte. Garmin: Ddorf-Kollig, 151km 30 Minuten später war ich geduscht und umgezogen; bereit für die erste Wanderung. Eltzer Burgpanorama: 14,2km, 320 Höhenmeter, Kategorie: mittel Das Highlight dieses Traumpfades ist natürlich die  Burg Eltz . Zunächst beginnt die W...

RTF Silschede: First & Last

Die 11. Ausgabe der Silscheder-RTF; bekannt für kräftige Höhenmeter auf den letzten 40km - siehe auch 2017 . Nun hatte man wohl ein Einsehen. Die Runde verläuft jetzt im Uhrzeigersinn. Die Anstiege durch die Elfringhauser Schweiz liegen somit auf den ersten 40km. Da ab 13-14 Uhr Schauer/Gewitter angekündigt waren, sind Bernie und ich pünktlich um 9 Uhr gestartet. Er nahm die 70er in Angriff, ich die 110er mit einer RTF-Premiere für mein erst kürzlich erstandenes Wilier GTR Team . Die Erste und gleichzeitig die Letzte: Mehr dazu später😥. Bis Langenberg ging es zumeist in leichten Wellen bergab, über die Felderbachstr. führte man uns zum Oberstüter - immer wieder herrlich die Ecke. Nach K1 radelte man genau in Gegenrichtung zur sonstigen Route bis zur Zeche Nachtigall an der Ruhr mit K2. Nach der langen Flachpassage an der Ruhr folgten dann die beiden klassischen Anstiege bis nach Hohensyburg. Hier wäre ich gerne auf die 150er abgebogen, doch ich wollte trocken ankommen. Also runter...

RTF Solingen: Schnitzeljagd

Zielbier und Bratwurst...lecker Immer wieder zieht es mich zum radeln ins Bergische Land. Einfach eine traumhafte Region mit viel Grün und reichlich giftigen Anstiegen, alles direkt vor der Haustür. Deshalb freute ich mich letztes Jahr umso mehr über die  1. RTF von Velo Solingen . Nun also die zweite Ausgabe. Vorweg - die Strecke hatte sich in Teilen geändert und war landschaftlich wieder top. Bereits letztes Jahr hatte ich die spärliche Ausschilderung bemängelt; leider wurde es diesmal noch schlimmer. Die Schilder sind generell zu unauffällig und oft schlecht platziert gewesen. An Abzweigungen gehören mindestens 2 Stück montiert, eines vorher auf der rechten Fahrbahnseite, eines direkt nach der Abbiegung. Teilweise fehlten über mehrere km die Markierungen, auch weil wohl Spaßvögel welche entwendeten. OK, vielleicht sollte es auch nur als Verkaufsargument für Rad-Navis dienen😄 Zu spät gesehen:( Zur Strecke: Bis Altenberger Dom identisch zu 2018. Neu war dort der ...

RTF Kerpen: Hitzeflash & Waldoase

Vor ewigen Zeiten stand ich hier mal am Start und gefühlt hat sich der Streckenverlauf kaum verändert. Wie üblich für die Voreifel, setzt sich eine klassische 110er-RTF im Dreiklang aus "flach durch die Felder-moderate Anstiege-flach zurück durch die Felder" zusammen. Da Temps bis 34 Grad angekündigt waren, nutzte ich die frühen Morgenstunden für die Anfahrt ab D'dorf. Insgesamt also Marathondistanz. Vor Ort hatte ich mit Bernie verabredet und so ging es auf die Strecke. Nicht zu flott, aber auch nicht langsam - gepflegte 28km/h. Zwischendurch sammelten wir ein paar Fahrer auf bis K1. Hier kam auch Basti vorbei, der nur nen kurzen Stopp einlegte und wieder entschwand. Ab jetzt wurde es heiß! Die Anstiege begannen und Bernie blieb zurück. Nach der langen Abfahrt gen Heimbach, lachte mich eine Eisdiele an. "Idealer Stopp um auf Bernie zu warten", dachte ich mir. Die vorbeifahrenden Mitstarter guckten mich teilweise ungläubig an, während ich am Straßenrand das ...