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McRib - die Neunte

Es war die erste Tour im neuen Jahr. Kaltes, klares Winterwetter mit Sonnenschein pur. Am Dreikönigstag hatte ich mir eine besonders schöne Runde  Zur Sengbachtalsperre und Schloss Burg ausgesucht - natürlich mit dem Gravel-Bike. Entlang der Wupper wurden einige steile Rampen eingebaut, die ich  zwei Wochen vorher noch rechts liegen ließ. So weit, so gut. Kurz hinter Höhrath passierte ich die alte  Clavicula-Stelle vom Langen und bog links in einen mir unbekannten Pfad ab Richtung Schloss Burg, machte oben noch ein Panoramafoto, um dann in einen steilen Abhang zu fahren. Ich spürte sofort das es heikel wurde. Nasses Geläuf mit Laub + steiniges, wurzeliges Terrain. Instinktiv bremste ich und kurz danach lag ich auf dem Boden. Wahrscheinlich auf einem quer laufenden Wurzelstrang weggerutscht und auf die rechte Seite gefallen. Nach ein paar Minuten Dreck abklopfen und Gymnastik ging es weiter. "Alles nochmal jut jejangen", denke ich. Ohne irgendwelche Probleme fuhr ich ...

Bernies Traum

Traum oder Tramuntana? Für Bernie gibt es demnächst beides im Trainingslager auf Malle. Zu viert reisen wir ins bekannte Revier nach Port Alcudia und alle freuen sich bereits darauf. Ganz besonders natürlich auf die Fahrten durchs Tramuntana-Gebirge. Diese Touren bedeuteten für Bernie meist "adios" sagen, denn sich die Anstiege hoch zu quälen ist überhaupt nicht sein Ding. Doch dieses Mal wird es anders. Ein  Cannondale Synapse Neo  E-Bike wartet auf ihn. Zum ersten Mal nach Kloster Luc, zum Puig, vielleicht sogar Sa Calobra. Wenn er will kann er uns in den Anstiegen locker abhängen, aber Achtung: Bei zu viel Daumengas ist schnell Schluss. Die Erfahrung kennt er schon von 2017 auf der RTF Mettmann .😁. Bei reduzierter Unterstützung sollte der 500 Watt-Akku für einen 100km Einsatz ausreichen. Alle anderen haben sich natürlich für ein klassisches Rennrad entschieden. Das Specialized Tarmac mit mechanischer Schaltung und Felgenbremse. Ein E-Bike kommt mir (noch😏) nicht un...

Kein Festive500, aber 10K

Saisonabschluss 2019. Mit vielen Höhepunkten, leider auch Tiefpunkten und gaaanz vielen Kilometern. Für die Rapha Festive500 hat es in der letzten Kalenderwoche nicht mehr gereicht - nach der  Qual letztes Jahr , wollte ich es geruhsamer und entspannter angehen. Strava Jahr 2019 Dafür stehen "echte" - outdoor geradelte - 10.000 km auf dem Tacho👊👊. Persönlicher Rekord. Die beiden Radurlaube auf  Malle und am  Gardasee haben einiges beigetragen, ebenso wie die Marathon-Events im  Schwarzwald und vom  CCD . Letztendlich sind es die vielen km unter der Woche, die die Basis dazu bilden. Wird man dadurch besser? In punkto Ausdauer JA , doch ohne gezieltes Training - egal ob Watt oder Puls gesteuert - sind die Grenzen schnell erreicht. Da helfen auch keine weiteren 10K. Aktuell kann ich mir nicht vorstellen wesentlich mehr an Jahres-km herauszufahren. Aber wer weiß....vielleicht im Rentenalter😀, wenn die Gesundheit mitspielt. Hier die kompletten Da...

Schloss Burg Revival

Die letzte große Ausfahrt nach  Schloss Burg endete mit einem  Drama und Krankenhausaufenthalt vom Langen - Clavicula.de. Mittlerweile haben alle neues und besseres Material und spontan entschlossen wir uns für eine weihnachtliche Runde. Der Lange mit seinem  29er Superfly musste leider passen, ebenso Bussi und für Fabian war die Anfahrt zu weit. Dafür mit an Bord der Kleine auf seinem neuen 27,5er BMC, Bernie auf klassischem 26er Cube MTB und ich auf dem Gravelbike. Die Anfahrt zur Wipperaue führte uns bereits ins Gelände, entlang des Neanderlandsteigs durch die Ohligser Heide und vorbei am Romantikhotel Gravenberg mit dem Hirschgehege. Die ersten km an der Wupper rollten sich locker flach bis Rödel/Rüdenstein. Hier kann man auch die Variante über Leysiefen und zur schönen Aussicht einbauen: Heißt, steiler mit mehr HM und meist morastiges Terrain, da auf der Schattenseite gelegen. Bis Balkhausen/Glüder blieben wir auf der sonnigen und entspannteren Seite, dana...

CTF in Nievenheim

Pünktlich zum Morgen hörte der Regen auf. Zuvor hatte es ununterbrochen geregnet, was tiefes Gelände bedeutete. Trotzdem hatte ich einfach Bock auf die  1.Bezirks-CTF des RSB Düsseldorf  mit Start in Nievenheim. Temperaturen um die 8 Grad lockten immerhin rund 70 Teilnehmer, neben MTBs auch viele Crosser/Gravelbikes am Start. Dort traf ich Manuel vom CCD mit seinem Focus Mares und so fuhren wir zusammen die Westschleife über Mühlenbusch, Gohr, Knechtstedener Busch, Chor- und Tannenbusch, also meist durch Waldgelände. Bereits hier stand die Mocke reichlich im Saft, doch auf den Feldwegen wars ein einziger Eiertanz. Wie auf Schmierseife rutschten wir umher, das Hinterrad ständig im Drift. "Hauptsache das Vorderrad bleibt in der Spur". Und zum Thema Fahrtechnik gabs nur eins: "Dicker Gang und mit viel Druck". Mit kleinem Gang trat man nur ins Leere. Nach der ersten Schleife verabschiedete sich Manuel. Jetzt folgte die Schleife zum Rhein. Gewarnt wurde ich vor al...

Im Gravel-Fieber

Trail zum Kaisershaus Der Gravel-Virus hat mich befallen. Seitdem die Kiste im Hause ist, bin ich fast nur noch auf dem Gravel/Crosser unterwegs. Der Herbst macht mir so einfach mehr Spaß als auf dem RR. Nach einem Dutzend Ausfahrten lässt sich ein erstes Resümee ziehen: Das ROSE DX Cross ist ein gutmütiger Allrounder - auf jedem Terrain zu Hause. Am liebsten natürlich auf Schotter und Waldwegen, aber auch auf matschigen Trails komme ich zurecht. Die Grenzen habe ich dabei auch schon kennengelernt. Für den Downhill zur  Tigerfalle  ist ein MTB-Fully eindeutig das bessere Gefährt. Ebenso auf extremen Wurzeltrails. Doch während man auf einem MTB fast einschläft sobald man Asphalt berührt, kann man mit dem Crosser auch mal Speed geben. Sogar als Reiserad ist es eine gute Option, entsprechende Aufnahmen für Gepäckträger und Schutzbleche sind vorhanden. Gut Papendelle Und warum gutmütig? Wie schon im letzten  Blogeintrag  erwähnt, hat das DX Cross einen langen...

Da isset endlich

Seit dem Sommer war ich auf der Suche: Ein Crosser oder ein Gravelrad war mein Wunsch nach dem Verkauf des  Madone . Der erste Versuch aus einem Rennrad einen Crosser zu basteln, sollte sich als Schnellschuss erweisen - siehe  Bericht . Meiner Vorstellung entsprachen das markante Canyon Grail und das  ROSE Backroad . Beide eher der Kategorie  Gravelbike zuzuordnen, mit viel Platz für breite Reifen und universell einsetzbar. Aktuell sind beide Modelle aber stark gefragt - nur mit längeren Lieferfristen und preislich recht ambitioniert. Deshalb hatte ich mich bei den Gebrauchten umgesehen und bin Anfang des Monats fündig geworden mit dem ROSE Team DX Cross . Seit 2016 auf dem Markt, ist es quasi der Vorgänger vom Backroad . Der Verkäufer hatte es erst im März 2019 bei Rose gekauft und nur wenige Male gefahren. Die Ausstattung ist ein Shimano 105/Ultegra-Mix und vollkommen ausreichend für mich. Die Schwalbe 40mm G-One Bereifung rückt es optisch und technisch i...