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Transalp Bikepacking Tag 1: Drei-Länder-Giro

Der erste Tag der Transalp sollte gleich der Längste werden: 150km mit 2000Hm. Deshalb hieß es sich gut stärken am Frühstücksbuffett👌. Die Route führte uns auf Radwegen und ruhigen Nebenstraßen hinauf nach Mittenwald und in den ersten Anstieg. Zunächst auf die schöne Hochebene der Leutascher Ache - mit toller Aussicht auf die umliegenden Berge - und weiter auf den  Buchener Sattel  (1256m). Zur Belohnung gabs eine tosende Abfahrt ins Inntal nach Telfs, mit anschließender Snackpause am M-Preis. Auf dem  Innradweg  fuhren wir nun entlang der Inn - mal links, mal rechts - immer wieder querend über Brücken. Überraschend schön wurde es ab Ötztal. Hier wird der Inn zu einem reißenden Wildwasser und wir fuhren durch dichten Wald mit einigen Rampen (bis 18%) - herrlich. Dabei hatte ich vorher gedacht der Part wird langweilig. Bis Landeck brannte die Sonne dann immer heißer. Die Trinkvorräte gingen zur Neige und mussten wieder aufgefüllt werden. John plädierte für einen läng...

Transalp Bikepacking: Gute Stimmung & Pech im Vorfeld

Im August 2024 sprach mich Nils an, ob ich Interesse an einer Transalp 25 habe und ihn bei der Planung unterstütze. Nach der  Transalp mit Fabian  durch Frankreich bis ans Mittelmeer, hatte ich Lust auf eine neue Variante. Da Termin und freie Tage vorgegeben waren, entschieden wir uns für die Route Garmisch-Gardasee in 4 Etappen. Als Highlights waren der Reschensee und Stelvio an Tag 2, sowie der Gavia-Pass an Tag 3 gesetzt. Waren wir anfangs nur ein 2er-Team, wurden es über die Monate immer mehr Mitfahrer, so dass wir am Ende mit 7 Startern auf die Tour gehen wollten. Bikepacking anno 93 Nach langer Planung war die Mehrheit für eine BikePacking-Transalp;  OHNE Begleitfahrzeug. Im Grunde Neuland für alle Teilnehmer. Mein letzter Radurlaub mit Gepäck datiert von 1993 in Südfrankreich mit meiner damaligen Freundin Sabine - ganz klassisch mit Gepäckträger am Rad + Camping/Zelt. Heutzutage ist das Genre durch die modernen Gravel-Bikes auf ein neues Niveau gehievt. Für jedes B...

Fränkische Toskana

Giechburg Über Ostern waren wir für ein paar Tage in  Bamberg  im Frankenland, sind viel durch die historische Altstadt geschlendert und haben die kulinarischen Vorzüge genossen🍺🍖🥨🍷😁. Das Wetter spielte auch mit, weshalb eine Radtour ins Umland geplant war mit Mieträdern von einem örtlichen Anbieter. Für mich wurde es ein klassisches Herren-Tourenrad, Regina wählte ein Cityrad mit "E-Antrieb". Nachdem wir tags zuvor bereits per pedes die Hügel westlich von Bamberg bis zur  Altenburg  erkundet hatten, sollte unsere Radtour in den Osten führen in Richtung  Fränkische Schweiz . Man ist relativ schnell raus aus der Stadt - übrigens die Radinfrastruktur in Bamberg ist super - und gelangt so in den Wald, der uns bis zum  Schloss Seehof  führte. Ein beeindruckender Park mit großen Brunnen und kleinen Weihern ließen uns hier in der Sonne verweilen. Toll! Dieser Abstecher hatte sich definitiv gelohnt. Schloss Seehof Über die Dörfer radelten wir nun bis Sch...

Koblenz Tour 3: Hunsrück Hügel

Für Tag 3 hatten wir den Hunsrück ausgewählt. Die ursprüngliche Runde lag bei 125km/1800Hm, also wieder eine anspruchsvolle Ausfahrt. Die Wetterprognose war aber zwiespältig mit Regengefahr und Gewitterneigung am späten Nachmittag. Das ließ uns umswitchen auf eine Runde von einem Vereinskollegen, die dieser vor zwei Wochen gefahren ist. Knapp 100km/1250Hm hörte sich schon besser an und ließ die Option offen auf einen Besuch bei CANYON. Die ersten km bis Kobern waren identisch zum Tag davor, danach querten wir die Mosel und fuhren direkt in den ersten, 9km langen Anstieg. Toll zu fahren bei 3-4% Steigung über einen asphaltierten Waldweg an einem Bachlauf. Es war zwar etwas kühler als gestern, doch im Wald hing eine feucht-schwüle Luft. Auf 400m Höhe angekommen, begrüßten uns direkt ein paar Regentropfen aus den dichten Wolken. So fuhren wir direkt in die lange Abfahrt nach Boppard am Rhein. Boppard mit Rheinschleife Nach kurzer Ortsdurchfahrt befanden wir uns im zweiten langen Anstieg -...

Koblenz Tour 2: Große Eifel-Moselrunde

Heute stand die große Runde in die Südeifel + den Highlights Cochem und Burg Eltz auf dem Programm. Um 9 Uhr saßen wir bereits auf den Rädern und rollten entlang der Mosel vorbei an Winningen und Kobern, wo es rechts ab in die Hügel ging. In vielen Wellen bei moderater Steigung gewannen wir an Höhe, genossen die Ruhe und die angenehmen Temperaturen am Morgen. Viele blühende Rapsfelder zauberten ein paar Farbtupfer in das Grün der Landschaft. Die erste längere Abfahrt brachte uns ins schöne Dorf Monreal - mir bekannt durch eine Wanderung über den örtlichen  Traumpfad . Doch für eine Pause war es noch zu früh, also weiter bergan bis zum höchsten Tagespunkt in Laubach auf 552 Meter. Von hier aus rollten wir - nur unterbrochen durch eine kleine Zwischensteigung - bergab bis Cochem. Der Anblick von oben auf die Burg war schon prächtig. In Cochem tobte wie üblich der Bär. Für uns hieß es Räder schieben und schnell fanden wir ein kleines Bistro in einem der kleinen Seitenwege:  Sabri...

Koblenz Tour 1: Lahn + Burgen

Unter dem Titel "Radreise Koblenz" erschien im TOUR-Magazin im Juli 2024 ein Artikel mit vier Touren für ein verlängertes Wochenende. Drei Flüsse und vier Mittelgebirge umgeben die Stadt Koblenz, zudem sind es für uns nur 1,5-2 Std. Fahrzeit bis dahin. Was lag also näher, als diese Vorlage der TOUR für ein gemeinsames WE zu nutzen. Martin hatte den Artikel und alle Touren, ein Hotel mit Frühstücksbuffet wurde schnell gefunden und so liefen wir vier (Jörg, Marcel, Martin, Pit) am späten Vormittag des 1.Mai ein - bei sommerlichen Temperaturen. Wir konnten direkt auf die Zimmer und kurz danach standen alle startklar mit den Rädern vor dem Hotel. Die erste Ausfahrt brachte uns auf die andere Rheinseite in den Taunus und entlang der Lahn. Mit knapp 80km nicht zu lang, dafür mit rund 1400 Hm gespickt. Vorbei an der mächtigen  Festung Ehrenbreitstein  ging es über Urbar raus ins Hinterland und in den ersten 6km langen Anstieg. Bergziege Martin vorweg, während Triathlet Jörg sofort r...

Osterritt mit den Berghasen🐰🐰

"Im Oberbergischen war ich schon lange nicht mehr", kam von Fabian während der Tour. Tags zuvor hatte ich mich mit Martin für eine Hügelrunde verabredet und Fabi ist spontan aufgesprungen - natürlich sattelte er mit An-/Abfahrt noch reichlich km drauf (am Ende ein Marathon😄). Bei Martin ging es los und über den Tag wurde es richtig sommerlich. Ziel war die Staumauer der  Dhünntalsperre , diese kannte ich nur von einer Wanderung mit dem DAV im letzten Herbst. Da Trinkwassertalsperre, ist diese auf Asphalt nur an einer Stelle zu erreichen. Der Rest der Route war mir bekannt, bis auf das Stück neben der Schnellstraße Richtung Sonnborn. Martin und Fabi hatten die Strecke zusätzlich auf dem Garmin. Dhünntalsperre Über Erkrath-Gruiten-Trasse kamen wir raus ins Grüne. In der Abfahrt nach Glüder holte ich etwas Zeit raus, wohlwissend das die beiden am Berg mehr Punch haben. Es dauerte auch nicht lange und sie zogen vorbei, um oben auf mich zu warten. Das Bild sollte sich wiederholen...