Direkt zum Hauptbereich

Posts

Zu Besuch bei CANYON

Ein langes Wochenende an der Mosel in Winningen, keine 10km von Koblenz entfernt, da war natürlich ein ganz spezieller Termin gesetzt: Ein Besuch im HomeStore von  CANYON . In einem Gewerbegebiet neben der Mosel liegen die beiden Hallen. Zunächst geht es zur Anmeldung für den Showroom, aktuell sind die Besucherzahlen wegen Covid-19 begrenzt, doch es geht zügig und wir bekommen beide einen "Bike-Pass" zur Vermessung von Körpergröße, Schritt- und Armlänge. Po-Vermessung In Schaukästen präsentiert werden das Weltmeisterrad 2018 von Alejandro Valverde und dem mehrfachen Ironman Sieger Jan Frodeno von 2019. In der Halle selber geht es recht aufgeräumt zu. Mehr als 30-40 Räder sind es nicht, aber dies genügt ja um die komplette Modellpalette zu zeigen und gefahren werden sollen sie ja draußen. Hinzu kommen Bekleidung, Helme, diverse Kleinteile, Taschen fürs Bike-Packing und ein Cafe. Ich schlage zu und kaufe zwei Flaschenhalter und einen kleinen Mud-Guard fürs Vorderrad. Dann entde...

Ausfahrt mit Bumms!

....oder die Grenzen des Akkus ausloten. Die Tage des  Cube E-Bikes  im Hause waren gezählt, da Regina einen Tiefeinsteiger favorisiert. Da tat sich ein anderer Kandidat auf: Bernie! Seit jeher schwärmt er von einer Motorunterstützung am Berg. Also kam es am letzten Samstag spontan zur Begegnung Gravel vs. E-Bike. Es sollte nicht gespart werden an fiesen Rampen mit bis zu 20% Steigung😲. Dabei war von vornherein klar - einer muss keuchen und schwitzen, einer fliegt locker bergan....zumindest am Anfang😉. Von Flingern ging es über den ersten Hügel am Rolander Weg, an dem Bernie locker von dannen zog. Über den Dernbuschweg lag er zwar auch vorne, zügelte sich aber und nutzte nur Stufe 2. Als nächsten Test hatte ich mir den  Nußbaumweg  mit bis zu 20% ausgesucht. Ich war froh überhaupt im Wiegetritt oben anzukommen, während Bernie schon seine Runden drehte. Auf den paar Metern hatte er mir mal eben 21 Sek. abgenommen. In der Art ging es weiter: Ilbeckweg, Schneppersdell...

Der echte Norden!

Dieser  Slogan begegnet einem überall in Schleswig-Holstein - dem nördlichsten Bundesland. Nach den Tagen im Süden am  Ammersee , sollte es für uns diesmal bis an die dänische Grenze gehen. Genauer gesagt: Nach  Glücksburg  an der Flensburger Förde. Und Glück hatten wir: Mit dem Wetter - zwei Wochen Sonne pur! - mit der  Unterkunft  und überhaupt mit einer wunderschönen Natur. Namensgeber ist natürlich  Schloss Glücksburg , welches romantisch von Wasser umgeben ist. Der Ort ist ebenfalls sehr hübsch und liegt an einem Waldgebiet und ganz nah am Meer. Dabei konnten wir uns jeden Tag den Strand aussuchen. Meist ging es tagsüber zur  Halbinsel Holnis  an die Außenförde, wo der Wind beständig von der Ostsee wehte und die Kiter/Surfer ihren Spaß hatten. Zum Abend bevorzugten wir die Innenförde bei  Sandwig  mit tollen Sonnenuntergängen. Das Wasser war hier ruhig wie auf einem See, herrlich klar und super zum Schwimmen (was ic...

High Noon an der Nordhelle

Die Nordhelle Ein Mal im Jahr geht es mit dem Rennrad auf die  Nordhelle  im Ebbegebirge. Meistens im Mai bei der  RTF vom Schwelmer RSC , die wie alle anderen dieses Jahr ausgefallen ist. Also kurzerhand meinen freien Freitag genutzt zu einer Marathondistanz von Düsseldorf. Start war am frühen Morgen, denn es sollte heiß werden, sehr heiß🌞🌞. Geplant war vor 12 Uhr auf der Nordhelle zu stehen. Im Nachhinein wäre 10 Uhr wohl besser gewesen🥵😉. Um 7:30 gings los. Rad der Wahl, mein superleichtes "Scotty". Die Hinfahrt versuchte ich möglichst ruhig zu fahren und die Sonne zu meiden. Anfangs war es sogar sehr angenehm von den Temperaturen. Ab Hilgen nutzte ich die schön unter schattigen Bäumen liegende  Balkantrasse  bis Bergisch-Born, dort auf die  Radroute Wasserquintett  vorbei an Hückeswagen und Wipperfürth bis Ohl. Hier musste ich die Trasse in Richtung Kierspe verlassen und es wurde bergig und heiß. In Rönsahl, nach 75km, war die erste Verpf...

Dortmund, eine Perle!?!

Was macht man wenn man einen schönen 170g Sattel entdeckt hat, aber dieser vom Anbieter nicht per Post verschickt wird? Natürlich mit dem RR abholen😂 und dabei zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen war ein schöner Sonnentag angekündigt und nach Dortmund bin ich noch nie geradelt - sprich viel Neuland. Und auf eine Fahrt im Stau durchs Ruhrgebiet hatte ich sowieso keinen Bock. Also flugs über die "Heatmap" von strava eine Route geplant und um 14 Uhr mit SuSi on tour. Bis Nierenhof war alles vertraut, auch die ruhige Seitenstr. Am Homberg bis Hattingen kannte ich noch. Der erste Stopp war im historischen Dorf  Blankenstein  mit seiner Burg oberhalb der Ruhr. Ein schönes Fleckchen! Nach der Abfahrt war man direkt am  Kemnader See  mit dem Haus Kemnade und radelte entspannt im Grünen auf dem Radweg bis nach Witten. Die Ecke kannte ich nur dem Namen nach - kann mir gut vorstellen hier mal mit dem Kanu zu paddeln. Nach der Ortsdurchfahrt von Witten hatte i...

Immer fetter

mit 40mm Schwalbe G-One Nein...es geht nicht um mein Lebendgewicht😬, lediglich um fette Stollen....ääh...die Reifenbreite. Jahrzehntelang gab es für Rennräder eine feste Größe: 23mm Reifen auf 28 Zoll Felgen und 8 bar Druck. So habe ich es schon in den 90ern kennengelernt - manchmal sah man sogar ganz schmale Mäntel mit 20-22mm. Ergibt wenig Rollwiderstand und ist windschnittig, so die einhellige Meinung. Daran gab es nichts zu deuteln, bis....ja bis die ersten Gravelräder auf dem Markt erschienen. Anfangs waren es noch umgebaute Rennräder, denen man 28-32mm Reifen aufzog, um besser durch den Stadtverkehr oder über schlechter asphaltierte Straßen zu rollen. Die Kurierfahrer standen hier Pate. Und die Profis? Für Klassiker wie  Paris-Roubaix  wurden von den Herstellern spezielle Modelle mit mehr Komfort und breiteren Reifen entwickelt. Von da ab gab es kein Halten mehr. Die Lust auf breite Stollen war ausgebrochen. An mir ging der Trend lange Zeit vorbei, bis zum letzten...

Am Ammersee

Region Pfaffenwinkel Aus der Not eine Tugend machen, hieß es für uns. Statt Rhodos wurden dank Corona verschiedene Ecken in Deutschland als Domizil für unseren Urlaub gewählt - quasi als Etappenfahrt😀 Im Allgäu waren wir schon häufiger und gerne, weshalb wir uns spontan erneut für diese Region entschieden. Zunächst war Pfronten das Ziel, doch da bis 15. Juni weiterhin keine Einreise nach Österreich möglich war - auch mit Rad oder beim Bergwandern - schien uns der Radius doch sehr eingeschränkt. Stattdessen: Auf zum Ammersee. Etwas kleiner und beschaulicher als der Starnberger See, mit vielen Freizeitangeboten auf und um den See. Insgesamt war alles noch sehr ruhig und entspannt, nur wenige Touris unterwegs. Unser  Hotel durfte erst drei Tage vor unserer Anreise überhaupt wieder öffnen, dafür war das Sicherheitskonzept sehr gut👍 umgesetzt. Schöne, saubere Zimmer. Frühstücksraum mit entsprechenden Abständen. Dazu konnte man auch im angeschlossenen Park draußen sitzen und spe...